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Buchstapel der Monografie 10 Jahre Jörgen Dreher Architektur

10 Jahre
Jörgen Dreher Architektur
Münster – Telgte 2016 – 2026

Seit 2016 entstehen bei Jörgen Dreher Architektur Arbeiten, die sich aus der genauen Auseinandersetzung mit Ort, Bestand, Konstruktion und Gebrauch entwickeln. Über unterschiedliche Maßstäbe hinweg werden Architektur, Innenarchitektur, Möbelbau und Forschung als zusammenhängende architektonische Aufgaben verstanden.
Das zehnjährige Bestehen des Büros ist Anlass, diese Arbeit in Projekten, Texten und einer Monografie zusammenzuführen.

offenes Buch 10 Jahre Jörgen Dreher Architektur

Die Arbeit 2016–2026

Die Projekte der vergangenen zehn Jahre verbindet keine feste Formensprache, sondern eine Haltung. Architektur wird nicht als autonome Setzung verstanden, sondern als Antwort auf reale Bedingungen — auf Gebäude, Typologien, topografische Situationen, Materialien, Nutzungen und kulturelle Kontexte.
Wiederkehrende Fragen prägen diese Arbeit: Wie kann Architektur aus dem entwickelt werden, was bereits da ist? Wie lassen sich bestehende Ordnungen lesen, fortschreiben und präzisieren? Wie entstehen Räume, die nicht nur funktional organisiert sind, sondern Gebrauch, Atmosphäre und gemeinschaftliche Situationen tragen?


Buch 10 Jahre Jörgen Dreher Architektur

Die Monografie
Münster – Telgte 2016–2026

Mit der Monografie Münster – Telgte 2016–2026 wird die Arbeit des Büros erstmals in einem zusammenhängenden Buch versammelt. Gespräch, Essay und Projekte lesen das Werk als eine Praxis des Weiterbauens, Präzisierens und räumlichen Ordnens.
Die Publikation erscheint zum zehnjährigen Bestehen des Büros und versteht diese zehn Jahre nicht als abgeschlossene Phase, sondern als offenen Zusammenhang von Erfahrung, Haltung und weiterer Arbeit.

Ausgewählte Arbeiten

Fünf Arbeiten aus unterschiedlichen Projektzusammenhängen zeigen zentrale Themen der Praxis: Weiterbauen, Typologie und Raum, Orte des Gemeinsamen, Im Werden und Weiterdenken. Sie stehen exemplarisch für eine Arbeitsweise, die Architektur aus Ort, Bestand, Konstruktion und Gebrauch entwickelt.

Weiterbauen
Arbeiten, die aus dem Vorgefundenen entwickelt werden und vorhandene Ordnungen nicht ersetzen, sondern lesen, fortschreiben und präzisieren.

Gasthof zum Bahnhof in Telgte 1889 / 2022

Gasthof zum Bahnhof Alt bleibt lesbar – eine stille Transformation 
Telgte, 2022


Restaurierung und Weiterbau eines ehemaligen Gasthofs

Typologie und Raum
Projekte, in denen Typologie, Raumfolge, Gebrauch und konstruktive Klarheit die architektonische Ordnung bestimmen.

Haus N°8 D

HAUS N°8 D Typologie und Kontext – Die räumliche Sequenz eines Hauses
Hochheim am Main, 2022 
Neubau eines Wohnhauses mit Atelier

Orte des Gemeinsamen
Arbeiten, die sich aus gemeinschaftlicher Nutzung, Öffentlichkeit und räumlicher Mitte entwickeln.

Sportcampus TSV Handorf in Münster

Sportcampus TSV Handorf Die gebaute Mitte als Form der Begegnung


Münster, 2022


Neubau eines Hauses der Begegnung zwischen Sport und Öffentlichkeit.

Im Werden
Aktuelle Projekte und Arbeiten im Bau.

Wersewerk in Münster

Wersewerk Zwischen Natur und neuer Zeit. Raum in Holz und Schwarz 
Münster, seit 2024

Aktuelles Projekt im Werden.

Weiterdenken
Studien und Entwürfe, in denen zentrale Fragen der Arbeit im offenen Entwurfsraum weitergeführt werden.

Preußenstadion an der Hammer Straße in Münster

Preußenstadion an der Hammer Straße Ein Brennglas der Atmosphäre 
Münster, Studie von 2023


Studie zur Erweiterung des bestehenden Stadions

Ort der Praxis
im Gasthof zum Bahnhof in Telgte

 

Der Arbeitsort steht nicht neben den Projekten, sondern in ihrem Zusammenhang. Seit dem Umzug des Büros von Münster nach Telgte im Jahr 2021 befindet sich Jörgen Dreher Architektur im Erdgeschoss des ehemaligen Gasthofs zum Bahnhof. Hier verdichten sich Fragen, die auch das Werk insgesamt prägen: räumliche Ordnung, Materialität, Gebrauch und die Ausbildung gemeinsamer Situationen.
Das Büro ist Teil eines Hauses, dessen Geschichte von Ankunft, Übergang und öffentlicher Präsenz geprägt ist. Die frühere Nutzung bleibt lesbar; zugleich ist ein Arbeitsraum entstanden, der den Bestand nicht als Hintergrund behandelt, sondern als konkrete räumliche Wirklichkeit des Alltags.

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